Workshop Sinnorientiertes Lernen

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Workshop Sinnorientiertes Lernen

20. März 2020 um 10:00 21. März 2020 um 16:00

100€

Anmelden

Kursbeschreibung:

Workshop für Eltern und Schüler zum sinnorientierten Lernen mit Anastasía Levchenko.

Sinnorientiertes Lernen – Purpose driven learning

Das Modell „Sinnorientiertes Lernen“ entwickelte Anastasia Levchenko, indem sie unterschiedliche Lehrmethoden und Lernstrategien aus der eigenen Erfahrung und aus der Erfahrung ihrer Kollegen mit den Erkenntnissen von Psychologen und Neurowissenschaftlern kombinierte. Hierbei handelt es sich um drei in einander greifenden Bereiche: Sinn, Strategie und Lernen.

Die Erfüllung all dieser Bereiche ist für den nachhaltigen Lernerfolg von größter Wichtigkeit. Erst, wenn sie vom Lernenden berücksichtigt und ausgearbeitet werden, wird ein Lernerfolg möglich.

1. Im Lernen einen Sinn finden: „Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muss gefunden werden.“ (Viktor Frankl) Damit meint Frankl, dass der Sinn nicht subjektiv ist, sondern, dass es im Leben bereits einen übergeordneten Sinn gibt. Die subjektive Aufgabe des Menschen ist es, diesen zu erkennen. Diese Erkenntnis ist auf das Lernen übertragbar. Im Lernen und Begreifen von unterschiedlichen Bereichen gibt es einen objektiven übergeordneten Sinn. Schon bei der Betrachtung der Schulfächer ist dies zu erkennen.

Als Beispiel wird ein Schüler betrachtet, der künstlerisch begabt ist. Auf den ersten Blick zeigt dieser Schüler das einseitige Interesse nur an dem, was er gut kann. Er begeistert sich für Kunst, wobei andere Fächer ihn gar nicht interessieren. So sitzt es im Fach Mathematik und zeichnet, statt dem Unterricht zu folgen. Genauso verfährt er mit den anderen Fächern. Seiner Meinung nach braucht er diese Fächer nicht, denn er ist ein kreativer Künstler. Sein Ziel ist in diesem Fall, das zu tun, was ihm gefällt und was er gut kann. Auf diese Weise formt sich schnell der Eindruck, dass diesem Schüler die anderen Fächer nicht liegen. Wobei er einfach nur die Unterrichtsinhalte verpasste.

Im Folgenden wird nun angenommen, dass dieser Schüler den übergeordneten Sinn des Lernens für sich persönlich entdeckt, indem er sich ein höheres globales Ziel setz, als nur so oft wie möglich zu zeichnen. Ein solches Ziel könnte sein, so erfolgreich wie möglich in einem kreativen Beruf zu sein. Dieses Ziel ist global, weil es über die momentane Gemütslage hinausgeht. Das Handeln wird nicht mehr darauf ausgerichtet, was der Schüler im Moment möchte, sondern zielt auf ein Ergebnis hin. Dank eines solchen Ziels ist der Schüler nun in der Lage, seinem Handeln einen Sinn zu geben. Dies gilt ebenfalls für das Lernen in der Schule. Das Lernen in jedem Fach orientiert sich nun an diesem Sinn. Der Schüler ist ein begabter Künstler, also kann er schöne Dinge erschaffen. Mathematik ist dabei sinnvoll, um später selbstständig zu werden. Sprachen zu erlernen ist sinnvoll, um mit möglichst vielen Menschen in möglichst vielen Ländern kommunizieren zu können. So kann er die Arbeiten überall in der Welt ausstellen. Kenntnisse in der Biologie sind sinnvoll, um anatomisch korrekt zu arbeiten. Schließlich sind Kenntnisse in der Informatik wichtig, um mit verschiedenen Designer-Programmen gut umgehen zu können. Dazu kommen andere naturwissenschaftlichen Fächer, die ihm die Arbeit als beispielweise Autodesigner oder Architekt ermöglichen, um noch erfolgreicher in seinem Beruf zu werden. Auf diese Weise erkennt der Schüler, dass alle Unterrichtsfächer ihm zu einem hohen Erfolg verhelfen, den er ansteuert. In dem Moment, in dem der Schüler einem Lernen einen übergeordneten Sinn gibt, ist jedes Fach für ihn ein Stückchen seines Puzzles zu mehr Kreativität. In diesem Beispiel kann leicht erkannt werden, dass ein übergeordneter Sinn das Problem des Lernerfolgs und des beruflichen Werdegangs sehr vereinfacht. Indem der Schüler sich an diesem übergeordneten Sinn orientiert, durchläuft er die Prüfungsphasen leichter. Denn er konzentriert sich nicht mehr auf den Lernerfolg, sondern auf die Erlangung der Kenntnisse zur Erreichung seines Ziels. Außerdem fällt die Wahl des Berufes ebenfalls leichter. Denn er orientiert sich weniger an der Meinung anderer Menschen, sondern kann bereits seine Talente und Möglichkeiten selbst adäquat einschätzen, um den optimalen Beruf für sich zu erlernen. Für ihn kommen Berufe mit einer starken Konkurrenz ebenfalls in Frage, da er über umfassende Kenntnisse in verschiedenen Bereichen verfügt, was ihn von der Konkurrenz abhebt. Somit bedeutet „sinnorientiert“ eine Orientierung des eigenen Handelns an einem übergeordneten Ziel, das dieses Handeln wiederum sinnvoll macht. Noch effektiver funktioniert dieses Modell, wenn das übergeordnete Ziel die Erreichung der eigenen Mission darstellt. Denn diese betrifft nicht nur den beruflichen, sondern auch den sozialen Aspekt des eigenen Lebens. Auf diese Weise beeinflusst das Lernen alle Bereiche des Lebens positiv, was den Lernenden noch stärker motiviert. Wie die eigene Mission gefunden werden kann, spricht Anastasia im Vortrag an. Im Workshop gibt es dann praktische Übungen und effektive Techniken dazu.

2. Mit der richtigen Strategie zum Lernerfolg: Die richtige Strategie aufzustellen ist sehr wichtig, denn dies ist die Fokussierung auf das Ziel, um möglichst effizient den gewünschten Lernerfolg zu erlangen. Die Strategie wird in zwei Phasen unterteilt. Die erst Phase ist der sogenannte „persönliche Erfolg“. Die zweite Phase ist der „öffentliche Erfolg“. Bezogen auf die Lernstrategie besteht der „persönliche Erfolg“ aus der eigenen Proaktivität, den Prinzipien der persönlichen Führung und der richtigen Planung. Proaktivität ist dabei die Fähigkeit die Verantwortung für das erreichen der persönlichen Ziele im vollen Maße zu übernehmen. Nur in diesem Fall kann Lernerfolg erreicht werden. Die Prinzipien der persönlichen Führung sind universell und eng mit der eigenen Mission verbunden. Hierhin wird das Zentrum der eigenen Aufmerksamkeit verlagert. Dabei müssen diese Prinzipien bestimmte Kriterien erfüllen, die im Vortrag näher erläutert und im Workshop erarbeitet werden. Die richtige Planung ist ebenfalls ein wichtiger praktischer Punkt der richtigen Strategie. Dabei gibt es nützliche Tipps und Tricks, damit die eigene Planung auch funktioniert. Die zweite Phase – der „öffentliche Erfolg“ – wird erst nach dem erarbeiten der ersten Phase angegangen. Hier geht es um die Synergie mit den anderen Menschen, die ebenfalls am eigenen Lernprozess teilnehmen. Das sind Eltern, Lehrer, Professoren, Mitschüler, Kommilitonen usw. Dabei werden sie als Helfer im Lernprozess betrachtet. Der Lernende selbst steuert auf diese Weise den Lernprozess. Im Vortrag bzw. im Workshop wird dies genau erläutert und erarbeitet.

3. Effektive Lernmethode finden: Nachdem der Lernende seinem Lernen ein Sinn verliehen und die richtige Strategie aufgestellt hat, muss eine effektive Lernmethode gefunden werden. Denn nur so kann die Information nachhaltig aufgenommen werden. Die Methode, die Anastasia vorstellt, ist das „richtige Faulenzen“. Dadurch kann der Lernende die Information aufnehmen und dabei den Lernprozess harmonisch in sein Leben integrieren. So wirkt das Lernen als ein freudiges Hobby und nicht als ein schweres Unterfangen, was die gesamte Freizeit in Anspruch nimmt. Wie genau dies erreicht werden kann, wird Anastasia genauer erläutern.

Details

Beginn:
20. März um 10:00
Ende:
21. März um 16:00
Eintritt:
100€
Veranstaltungskategorien:
,

Mitbringen

ggf. warme Socken, und bequeme Kleidung
Anmeldung
Anmeldungen sind nicht mehr möglich
Friedrichstraße 18
Heppenheim, Hessen 64646 Deutschland
+ Google Karte anzeigen
+49 6252-966536
www.zentrum-neue-horizonte.de