Burnout

Burnout ist als Zeiterkrankung langläufig bekannt. Vielleicht könnte man sie mit einem anderen Wort auch als „Seeleninfarkt“ betiteln, denn emotionale Wirren sind immer Teil eines Burnout.  Beim Burnout sind letztlich aber alle Ebenen des Menschen betroffen,

  • die physische Ebene
  • die Lebensfunktionsebene
  • die emotional-seelische Ebene und
  • die geistige Ebene (Selbst)

Nach Paracelsus oder nach der Anthroposophie Rudolf Steiners entsprechen diese Ebenen dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib oder dem Ich.

  • Geistig stellt sich in der Regel die Frage: „Wohin soll es gehen?“  Diese Frage kann in der Regel nicht klar beantwortet werden; die Zukunft kann nicht klar umrissen werden, so dass ein Leben in der Gegenwart schwierig ist.
  • Emotional besteht eine unnahbare Situation oder Krise im Bezug auf wichtige Bezugspersonen (Vater, Mutter, Partner, Partnerin, sonstige Familienmitglieder), die zunächst Angst bzw. kompensiert Wut auslösen, später dann in der Regel zudem in ein Stadium der Resignation übergehen.
  • In der Folge schränken sich Lebensvorgänge und hormonelle Prozesse ein, es kommt zu Abwehrschwächen, Malfunktionen von Drüsen, insbesondere auch der Stress verarbeitenden Aspekte von Schilddrüse und Nebennieren. Der Chi-Fluss stockt. Auch Arbeitsüberlastung macht sich hier bemerkbar.
  • In der Konsequenz verschlackt der physische Körper und einzelne Organe zeigen Schädigungen oder Vergiftungen. Das betrifft insbesondere das Nieren-Blasen-System und die Verdauungsorgane. Physiologische Grundfunktionen können nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden und in der Konsequenz ist die Gesamtfunktion des Körpers schwer beeinträchtigt.

Im Falle eines Burnout wird so oft die Nacht zum Tag und der Tag zur Nacht;  eine reguläre Arbeit am Morgen zur eigentlich aktivsten physiologischen Zeit scheint kaum möglich. Tageskonzeption und Übersicht gehen verloren. Emotionale Belastungen führen so oft zu chronischen Infekten und Allergien. Alle Lebensprozesse sind in der Folge eingeschränkt, so dass der physische Körper überlastet ist und häufig Vergiftungssymptome zeigt.

Unsere Änsätze

In der Praxis bieten wir hier Lösungsoptionen, die mit unterschiedlichen Methoden an verschiedenen Ebenen ansetzen:

Therapeutisch ist  – neben der Klärung emotional schwieriger Beziehungen zu Anderen und dem Üben des Umgangs mit negativen Emotionen  – das Aufzeigen einer klaren Lebensperspektive vonnöten (astrologische Biographiearbeit). Im Bereich der physisch-ätherischen Matrix sind eher entgiftende und stärkende Maßnahmen angebracht; hier hilft insbesondere die Spagyrik oder anthroposophisch erweiterte Medizin, rhythmische Systeme wieder zu stabilisieren.