Nieren-Qigong – Methode, um das wahre Qi zu ernähren und das Ursprungs-Qi zu ergänzen

Dozent: Martin Pendzialek, Kursdauer: 2 Tage (12 Stunden)

Die Übungen des Qigong zielen u.a. besonders auf die Stärkung oder Ernährung des „wahren Qi“ (Zhen-Qi) ab, welches das vorgeburtliche und das nachgeburtliche Qi des Menschen umfasst. Das vorgeburtliche „Qi“ bildet sich aus der Verbindung von Ei und Samenzelle der geschlechtlichen Vereinigung der Eltern („Wesens-Qi) sowie dem über die Mutter aufgenommenen „Uranfangs-Qi“ als Basis für die erworbene Konstitution.

Gleichzeitig werden diese beiden vorgeburtlichen Qi-Formen auch als Ursprungs- oder Yuan-Qi bezeichnet, worauf alle nachgeburtlichen Lebensprozesse des Individuums aufbauen.

Das durch Atemluft und aus der Nahrung aufgenommene sowie umgewandelte Qi wird zur Quelle der menschlichen Lebensgestaltung; dieses erworbene Qi verbindet sich mit der Basisenergie und erzeugt die vitalen Handlungen des Menschen nach seiner Geburt.

Diese sogenannte „Basisenergie“ ist überwiegend in den Nieren gelagert und meint aus Sicht der TCM die Nierenregion sowie den Taillenbereich. Qigong und Taijiquan als Methoden mit ganzheitlichem Ansatz für die Gesundheits- und Lebenspflege des Menschen beachten immer die Sammlung und Erhaltung der Lebensenergie „Qi“.

Die Übungsform des „Nieren-Qigong“ aus dem System Daoyin Yangsheng Gong des Meisters von Martin Pendzialek, Prof. Zhang Guangde besteht aus 9 Übungen, die ruhige Positionen und Bewegungen kombinieren. Neben beugenden, streckenden, fließenden und dehnenden Bewegungen werden Streichmassagen eingesetzt, um den Energiefluss von „Qi“ durch den Körper und besonders die Aktivität der Nierenorgane anzuregen.

An diesem Wochenende erlernen Sie die 9 Übungen des Nieren-Qigong

Zielgruppe: Für Einsteiger und Fortgeschrittene, Kinesiologen mit Interesse der Ergänzung der Meridian-Arbeit

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