Heilpflanzen des Monats für 2016

So wie oben – so unten! Die Planeten und Lichter, die uns beeinflussen haben auch ihre Entsprechungen in den Pflanzen. Lernen wir sie zu deuten, können wir einen großen Nutzen daraus ziehen.

Viel Spaß damit!

Astro-Medizin im Stier-Monat Mai2 Punica granatum P1000778

Zum Venus und zum Stier-Prinzip gehören beispielsweise Wiesen und sanft gewelltes hügeliges Land, Uferauen, Lichtungen sowie fruchtbares Land, aber beispielsweise auch Bordelle (Venus als Kurtisane), prachtvolle Barockbauten oder elegante und üppige Kleidung.

Das Venus-Metall ist das Kupfer (Cuprum metallicum). Es harmonisiert, durchwärmt und bringt die Physiologie des Körpers wieder in den Fluss. Hierfür kann auch eine Kupfersalbe (Cuprum metallicum präparatum Salbe 0,4%) auf den Fußsohlen oder im Nierenbereich 1 x täglich zur Nacht aufgetragen werden über mehrere Wochen. Zur Venus gehören zudem Mineralien oder Edelsteine wie Cuprit (Schilddrüsentonikum), Malachit (Nieretonikum), Smaragd (Harmonisierung der Hormonwelt), Dioptas (Klarheit und Durchblick) sowie Levico, das kupfer- und arsenhaltige Mineralwasser aus Italien zur Tonisierung der Nieren und des Kreislaufes.

Pflanzen der Venus sind harmonisch ausgebildete Kräuter mit harmonisch gerundeten Blättern, weich und lieblich mit betörendem Duft. Eine üppige Blütenausbildung ist eine Signatur der Venus. Folglich gehören dazu Pflanzen ohne Giftbildung mit auffallend vielen Rosengewächsen und Obstbäumen. Die bevorzugte Blütenfarbe ist rosa, weißrosa bis rosa-violett. Beispiele für Bäume sind Apfel (Malus domestica), Granatapfel (Punica granatum) Kirsche (Prunus domestica) und Lärche (Larix decidua) für Kräuter Gänseblümchen (Bellis perennis) Waldmeister (Galium odoratum) oder Zitronen-Melisse (Melissa officinalis). In Bezug auf die Rosengewächse (Rosaceae) ist sehr interessant zu beobachten, dass die ganze Pflanzenfamilie eine 2/5 Wirtelstellung der Blätter oder Blütenblätter zeigt, d. h. dass das fünfte Blatt wieder über dem zweiten Blatt steht, was ein Pentagramm ergibt. Die Venus am Himmel verhält sich in derselben Weise: Dadurch, dass sie etwas langsamer als die Erde um die Sonne läuft, ergeben sich von der Erde aus betrachtet zu machen Zeiten Rückläufigkeiten und dann wiederum Vorläufigkeiten. Diese Venusschleifen in ein Diagramm aufgetragen ergeben die sog. Venusschleifen, die sich genau wie ein Pentagramm anordnen. Rosengewächse tragen also die Signatur der Venus in sich! Die Naturheilkunde macht sich das dienstbar zum Beispiel in Form eines Arzneimittels bei Herzneurosen (die oft durch Abbruch von persönlichen Beziehungen aller Art ausgelöst werden) mit den homöopathischen Bestandteilen Gold (Aurum metallicum präparatum, steht für die Sonne, meine Identität), Damaszener-Rose (Rosa damascena) sowie der Lavendel(Lavandula officinalis, zur Entspannung und Beruhigung). Diese Aurum-Lavandula-Creme kann täglich im Herzbereich über mehrere Wochen aufgetragen werden… Es ist eine angenehme Komposition, die wunderbar hilft…

Astro-Medizin im Widder-Monat April1 5 Onopordon acanthium IMG_0730

Zum Mars und zum Widder-Prinzip gehören Mineralien und Edelsteine, die unter großer Hitze entstanden sind, ferner vulkanische Gesteine, Eisenhaltiges und oft Steine mit roter Farbe. Das Metall des Mars ist das Eisen (Ferrum metallicum), aus dem Waffen und Werkzeuge geschmiedet werden. Im menschlichen Körper beherrscht Mars die roten Blutkörperchen, die Muskeln, die Galle und die männlichen Geschlechtsorgane. Das Schüssler-Salz Ferrum phosphoricum dämpft übermäßige Entzündungen und die Giftpflanze Eisenhut (Aconitum napellus) nimmt (unbedingt homöopathisch verabreicht!) Panikattacken, Entzündungen, Fieber und plötzliche Schmerzen. Selbst mit Aconit-Schmerzöl kann man schmerzende Gelenke etc. einreiben und trägt so zur Linderung bei…

Wehrhafte Pflanzen mit Dornen, Stacheln und Brennhaaren wie zum Beispiel die Brennnessel (Urtica dioica), Disteln wie die Mariendistel (Carduus marianus) oder der Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica) gehören ebenso zu Mars wie viele Giftpflanzen (die allerdings auch zum Saturn, Uranus, Neptun und Pluto gehören) – daher sollten die oft rot blühenden Marspflanzen immer auch vorsichtig dosiert werden!

Pflanzen mit Bitterstoffen sind zudem oft marsianische Heilpflanzen, denn sie sind eine Wohltat für den Leber-Galle-Bereich. So kann ein Tee aus Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) – morgens heiß im Liegen im Bett getrunken – Schwangerschaftsübelkeit heilen oder auch für eine gute Verdauung sorgen. Ein typisches Marsgetränk ist auch der Kaffee (Coffea arabica) der Leber, Herz und Nieren anregt und den Eiweißstoffwechsel beschleunigt. Nicht jedem Organismus ist er zuträglich, so dass Suchtstrukturen unbedingt vermieden werden sollten. Besser wäre es, eine Grundsanierung der Leber vorzunehmen, um physiologisch einen klaren Kopf zu bekommen und sich so aktiv und ohne Doping dem Lebensfluss freudig hinzugeben. J

Heilpflanzen in der Schütze-Zeitborago-officinalis-p1020694

Das Schütze-Prinzip wird assoziiert mit den Oberschenkeln, der Hüfte sowie der Leber. Typische Krankheitsbilder bei Imbalancen sind Leberprobleme, Hämorrhoiden, schlechte Entgiftung, Adipositas, Blutstoffwechselstörungen, Probleme mit Sehnen, Bändern und Gelenken, Bandscheibenprobleme etc. Jupiter steht zudem für die Beherrschung des Halbflüssigen, so neben der Leber auch von Sehnen, Knorpeln, Bändern und Gelenken. Die gute Funktion der Leber ist hier essentiell.

Das Jupitermetall Stannum metallicum (Zinn) hat eine Heilwirkung auf die Leber sowie alle halbfesten Knochenstrukturen (Sehnen, Bänder, Gelenke). Stannum metallicum gleicht polaren Prozesse von Übermaß und Mangel aus und vermittelt zwischen Anspannung und Entspannung. Stannum metallicum in z.B. D30 wäre immer auch eine gute Beigabe nach Gelenksverletzungen neben den Heilpflanzen Arnica und Symphytum. Borretsch-Umschläge helfen ebenso bei venösen Entzündungen und Stauungen.

Jupiterpflanzen sind repräsentative Pflanzen, die oft auf die Leber eine Wirkung haben, wie die Artischocke, die Mariendistel oder der Löwenzahn. Blau blühende Pflanzen können oft dazugerechnet werden, wie die Wegwarte, die auch ein hervorragendes Bittermittel zur Anregung von Leberkräften ist. Jupiterbäume sind ausladende Kraftprotze wie Ahorn, Walnüsse, Ross- oder Edelkastanien. Auch an Zedern, Wacholder oder Sandelholz kann gedacht werden, vor allem auch wegen der edlen Gerüche und Gewürze.

Mächtige Tiere gehören zum Jupiter wie das Pferd.

Diese Jahreszeit ist auch eine gute Gelegenheit, einen Zugang zur geistigen Welt zu finden, mit Engeln zu kommunizieren oder Erfahrungen zu machen, die mich wissen lassen, dass es eine höhere Macht gibt, die die Welt und alle Wesen der Schöpfung im Innersten zusammenhält. Auch Reisen und Aufenthalte draußen in der Natur und Kälte können eine solche Verbindung generieren und fördern.

Heilpflanzen im Pluto & Skorpionsmonat Novemberherbstzeitlose

Typische plutonische Krankheiten sind Blasen- und Nierenleiden, Geschlechtskrankheiten, Myome oder Zysten, Impotenz, Warzen, Infektionen, Prostataprobleme, Psychosen, Neurosen, Krebs etc. Oft sind diese Dinge ein Schwelen von Schattenanteilen im Untergrund, bis diese gar explodieren oder sehr viel Raum einnehmen können. Der erlöste Pluto steht aber auch für positive Wandlung, Auflösung und Lösung!

Das eigentliche Marsmetall heißt Ferrum metallicum, homöopathisch können dem Skorpionsprinzip aber vor allem auch radioaktive Stoffe wie Plutonium, Uranium oder auch Röntgenstrahlung (X-ray) zugemessen werden. Metalle wie Uran, Plutonium + Co sind in der Homöopathie Heilmittel bei Autoimmunerkrankungen oder anderen Störungen des Immunsystems. Skorpionische Themen sind häufig zudem sexuelle Unzulänglichkeiten, die meistens jedoch naturheilkundlich lösbar sind.

Während der Skorpionszeit ruht die Vegetation in den nördlichen Breiten. Sie überdauert in der Erde. Plutonische Pflanzen sind oft sehr giftig, wie z.B. die Nachtschattengewächse Stechapfel (Datura stramonium), Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) oder Alraune (Mandragora officinalis), die homöopathisch erfolgreich oft bei Schmerzen, Aggression, sexuellen Imbalancen oder weiteren destruktiven Verhaltensweisen gegeben werden. Ferner gehören viele Orchideen oder Rachenblütler zum Skorpionsprinzip; so vermag der giftige Fingerhut in richtiger Dosis beispielsweise fehlerhafte Herzrhythmen auszugleichen, auch wenn er heute durch synthetische Arzneimittel ersetzt worden ist. Rezeptur und Anwendung bedürfen aber bei solchen Mitteln der professionellen Begleitung.

Exotische Giftpflanzen oder auch Bäume wie der Lebensbaum (Thuja orientalis), der Totenbaum (bzw. die Eibe, Taxus baccata) oder der Baum des Lebens (bzw. die Feige, Ficus carica) können dem Skorpionsprinzip ferner zugerechnet werden. Feigen scheinen beispielsweise die männliche Fruchtbarkeit anzuregen. Auch die sehr giftige und oft bei Gicht homöopathisch verabreichte Herbstzeitlose (Colchicum autumnalis) kann genannt werden; sie blüht mit ihrer strahlend violetten „Krokusblüte“ zwischen September und November und schiebt ihre Blätter und Fruchtstände erst im Mai wieder aus der Erde: antizyklische Heilpflanzen lehren den Menschen, eigene antizyklische Pathologien aufzugeben und wieder zum harmonischen und gesunden Prinzip zurückzukehren.

Waage-Pflanzen bringen in Ausgleich7-berberis-vulgaris-img_6390

Die Waage entspricht im Körper dem Nieren-Blasensystem, dem Becken und den Harnleitern. Manchmal wird auch die Bauchspeicheldrüse dazu gerechnet. Ist unsere Waage-Energie nicht in der Balance, sind Krankheitssymptome in erster Linie Nierenerkrankungen, Blasenentzündungen, Allergien und Hautprobleme. Partnerschaftskonflikte belasten zudem häufig energetisch und physisch das Nieren-Blasen-System und den unteren Rücken. Ggf. muss einerseits mit mehr Hingabe (Venus, Isis) oder auch Kommunikation (Merkur) gearbeitet werden, andererseits vielleicht auch mehr mit Stärke und Entscheidungskraft (Mars).

Zur Waage gehört das Venusmetall Cuprum metallicum präparatum. Es bringt Harmonie und inneren Ausgleich. Dieses Metall in homöopathischer Dosis (z.B. in D6) ist oft ein guter Ansatz, mehr Durchwärmung, Integrität und innere Harmonie zu erlangen, insbesondere wenn diese durch äußere traumatische Ereignisse wie zum Beispiel dem Verlust von geliebten Menschen beeinträchtigt wurde.

Typische Waage-Heilpflanzen sind Pflanzen, die auf das Nieren-Blasen-System ausgleichend wirken wie Wacholder, Bärentraube, Heidelbeeren etc., ferner Pflanzen, die Harmonie ausstrahlen, wie die weiße Lilie (die Maria-Pflanze), Magnolien, Iris, Rosen und andere Zierpflanzen.Bei ständigen Blasenentzündungen kann auch in homöopathischer Dosis (z.B. in D6) wechselweise morgens mit Goldrute (Solidago) und abends Berberitze (Berberis) über mehrere Wochen oft sehr erfolgreich gearbeitet werden.

Cheiron: der Heiler im Jungfrau-Monat September6 Hippophae rhamnoides IMG_6400

Die dem Cheiron zugeordnete Physiologie sind die Schleimhäute, besonders die des Magen-Darm-Traktes im Dünn- und Dickdarm. Der Pankreas könnte noch zum Jungfrau- und Cheiron-Prinzip gerechnet werden. Die Haupterkrankung ist hier der Diabetes, der in erster Linie mit falscher, zu nährstoff- oder zu zuckerreicher Ernährung, häufig auf der Basis von raffinierten Weißmehlprodukten einhergeht. Das Jungfrau-Prinzip wird

Gesunde, ganzheitliche, im richtigen Rhythmus eingenommene vegane oder vegetarische Ernährung bekommt dem Menschen am besten. Die gute Jungfrau isst gesundheitsbewusst im richtigen Maße. Sie kann auch mal fasten und Maß halten. Dadurch steigert sie ihre Lebenskräfte, die dann einer großen Schaffenskraft dienen können. Mein Kochbuch-Tipp: Brendan Brazier: Vegan in Topform, 2014 neu erschienen.

Nutz- und Haustiere gehören zum Cheiron- und Jungfrau-Prinzip, viele Heilpflanzen wie Lavendel, Baldrian, Artischocke, Tausendgüldenkraut oder der Sanddorn und viele mehr ebenso, die die Verdauung und den Darm unterstützen oder eine rhythmische Entspannung bringen. Potenziertes Antimonium crudum kann dem Cheiron-Prinzip zugeordnet werden. Dieses Fast-Metall strukturiert die Verdauungsorgane und wandelt Menschen hin zum Ausgleich. Alles, was im Übermaß da ist, wird zurückgestutzt, um diese Energie frei zu setzen und heilsam dem ganzen Organismus dienen zu können. Es ist beispielsweise in der Birkenkohle comp. enthalten, die nach Magen-Darmkoliken genommen werden kann.

Heilsame Orte sind homöopathisch-biologisch geführte Bauernhöfe (Demeter), Streuobstwiesen und andere landwirtschaftlich extensiv genutzte Flächen. Auch die Wälder mit ihren Tieren gehören dazu. Viel Freude und schöne Erlebnisse beim Aufenthalt in der Natur!

Heilpflanzen im Krebs & Monden-Monat Juli4 Calendula officinalis IMG_8099

Heilsame Orte des Mondes sind Orte mit starkem Wasserbezug. Quellen, Seen und Teiche sind Kultorte des Mondes. Hier finden wir innere Einkehr und emotionale Kraft J Ferner findet im alten Höhlenkult die Erdenmutter-Verehrung ihren Ausdruck. Eine Schwitzhütte zur Sommersonnenwende kann eine wundervolle Erfahrung sein!

Mineralien sind im oder aus dem Wasser entstanden. Stellvertretend dafür stehen Muscheln, Korallen und Perlen, die quasi aus dem Kalk der Weltmeere geschaffen wurden. Calcium carbonicum, die potenzierte Austernschale, hat in der Homöopathie eine große Bedeutung bei rachitischen Erkrankungen und Aufbaustörungen. Die frühe Kinderzeit spiegelt das Mondenhafte wieder. Austern leben zudem im Bereich von Ebbe und Flut, die durch den Mond hervorgebracht werden.

Das Metall Argentum metallicum (Silber) ist ein Heilmittel für das Unbewusste und fördert den Zugang zum eigenen Wesenskern. Argentum koordiniert Wachstumsprozesse im physischen Leib, insbesondere beim Kleinkind. In höherer Potenz kann es seelische Missempfindungen insbesondere beim Erwachsenen korrigieren und ihn wieder mehr zu sich selbst zu führen.

Typische vom Mond beeinflusste Erkrankungen betreffen Drüsen oder Organe wie die Brustdrüsen, die Fortpflanzungsorgane, die Keimdrüsen, besonders auch das rechte Gehirn, das limbische System sowie die linken Körperhälfte (die weiblichen Aspekte). Das Sternzeichen Krebs ist dem Brustbereich zugeordnet. Weil Wachstums- und Regenerationsprozesse, die von Mondenrhythmen gesteuert werden, an der Außen-Innen-Grenze stattfinden, sind auch Haut und Schleimhäute bei ungeklärten Emotionen oft mitbetroffen: Bei Neurodermitis beispielsweise müssen die Mondenrhythmen harmonisiert werden. Eine Hautzelle lebt eine Mondphase (= 28 Tage), bevor sie abgestoßen wird und unterliegt somit den Gesetzen des Mondes. Bei pathologischen Hautveränderungen wie Psoriasis findet dieser Zyklus in der Regel in wenigen Tagen statt. Die Entwicklung von innerer Ruhe, Urvertrauen und innerer Kraft sind somit die Voraussetzungen, physisch mit den Haut- und Schleimhäuten sowie metaphysisch seelisch-geistig geerdet und entspannt mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

Zum Mond gehören Wasserpflanzen oder feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Orchideen, Lilien, Seerosen, Mädesüß (Filipendula ulmaria) oder als Baum auch die mondhaften Birken (Betula pendula). Mädesüßwurzelextrakt hilft z.B. äußerlich wunderbar bei Hautentzündungen oder die Birkenrinde aufbereitet auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis. Nicht zu vergessen ist auch die kalkarme und lehmreiche Äcker liebende Kamille (Matricaria recutita), die schreienden oder zahnenden Säuglingen wie auch entnervten Müttern oder Vätern hilft, wieder getragen und im Vertrauen zu sein. Sie ist auch ein typisches Synonym der Vereinigung von Mond und Sonne, Krebs- und Löwe-Zeit; in der kommenden väterlichen Löwe-Zeit strahlt ihr Geruch besonders stark und weit…

Heilpflanzen im Zwillingsmonat Juni3 Verbena officinalis IMG_1271

Das typische Merkur-Metall ist das Quecksilber (Mercuris vivus), flink und beweglich, noch eben da und schon verdampft (sublimiert). Es wird homöopathisch insbesondere bei eitrigen, subfebrilen Entzündungen eingesetzt oder dient als tief wirksame Systemarznei bei einer sogenannten syphilitischen Konstitution in homöopathischen Behandlungen. Zu chronisch oder kalt gewordene, nicht ausgeheilte akute Beschwerden oder Entzündungen können so wieder in Bewegung oder in die Aktivität gebracht werden; analog ist das die wichtigste Grundvoraussetzung für Heilung…

Zum Merkur- oder Zwillings-Prinzip werden ferner Edelsteine wie Aquamarin (Ängste), Vivianit (Neurasthenie), Azurit (Nervosität), blauer Topas (mangelnde Konzentration) gerechnet, zudem Fluorit als Drüsenmittel und Apatit als Knochenaufbaumittel.

Im Pflanzenreich steht das Merkurielle allgemein für Stängel- und Blattanteile. Merkurbetonte Pflanzen sind so beispielsweise unter den Bäumen die schnellwachsenden Silber-Pappeln (Populus alba) mit ihren schillernden und sich im Wind wiegenden Kätzchen und Blättern. Medizinisch hat Populus in der Naturheilkunde in vielen Präparaten vor allem eine entschlackende Wirkung auf das Lymphsystem. Ferner kann auch der Holunder (Sambucus nigra) oder das Eisenkraut (Verbena officinalis) angeführt werden; Heißer Holunderblütentee oder -saft lässt uns ins Schwitzen kommen und treibt die Infekte aus; Eisenkrauttee reinigt das Blut und regt die Lungenfunktion an. Dem Zwilling oder auch Merkur wird traditionell die Lunge zugeordnet…

Eine typische Merkur-Pflanze ist ferner das kalkliebende Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis), welches sich in Auwäldern und Laubwäldern sowohl vegetativ durch Ausläufer als auch geschlechtlich fortpflanzt. Wenn man es trocknet, fangen die Stängelanteile an, violett-silbrig zu glänzen. Diese Eigenschaft hat wohl in alten Zeiten den lateinischen Namen geprägt, denn die Stängel erinnern jetzt an dunkel schillerndes Metall. Mercurialis wird homöopathisch bei eitrigen, bakteriellen Entzündungen eingesetzt, zum Beispiel in Form von Augentropfen. Es ergänzt so das Wirkspektrum des Augentrostes (Euphrasia officinalis).

Heilpflanzen im Venus/Stier-Monat2 Rosa gallica 026

Zum Venus und zum Stier-Prinzip gehören beispielsweise Wiesen und sanft gewelltes hügeliges Land, Uferauen, Lichtungen sowie fruchtbares Land, aber beispielsweise auch Bordelle (Venus als Kurtisane), prachtvolle Barockbauten oder elegante und üppige Kleidung.

Das Venus-Metall ist das Kupfer (Cuprum metallicum). Es harmonisiert, durchwärmt und bringt die Physiologie des Körpers wieder in den Fluss. Hierfür kann auch eine Kupfersalbe (Cuprum metallicum präparatum Salbe 0,4%) auf den Fußsohlen oder im Nierenbereich 1 x täglich zur Nacht aufgetragen werden über mehrere Wochen. Zur Venus gehören zudem Mineralien oder Edelsteine wie Cuprit (Schilddrüsentonikum), Malachit (Nieretonikum), Smaragd (Harmonisierung der Hormonwelt), Dioptas (Klarheit und Durchblick) sowie Levico, das kupfer- und arsenhaltige Mineralwasser aus Italien zur Tonisierung der Nieren und des Kreislaufes.

Pflanzen der Venus sind harmonisch ausgebildete Kräuter mit harmonisch gerundeten Blättern, weich und lieblich mit betörendem Duft. Eine üppige Blütenausbildung ist eine Signatur der Venus. Folglich gehören dazu Pflanzen ohne Giftbildung mit auffallend vielen Rosengewächsen und Obstbäumen. Die bevorzugte Blütenfarbe ist rosa, weißrosa bis rosa-violett. Beispiele für Bäume sind Apfel (Malus domestica), Granatapfel (Punica granatum) Kirsche (Prunus domestica) und Lärche (Larix decidua) für Kräuter Gänseblümchen (Bellis perennis) Waldmeister (Galium odoratum) oder Zitronen-Melisse (Melissa officinalis). In Bezug auf die Rosengewächse (Rosaceae) ist sehr interessant zu beobachten, dass die ganze Pflanzenfamilie eine 2/5 Wirtelstellung der Blätter oder Blütenblätter zeigt, d. h. dass das fünfte Blatt wieder über dem zweiten Blatt steht, was ein Pentagramm ergibt. Die Venus am Himmel verhält sich in derselben Weise: Dadurch, dass sie etwas langsamer als die Erde um die Sonne läuft, ergeben sich von der Erde aus betrachtet zu machen Zeiten Rückläufigkeiten und dann wiederum Vorläufigkeiten. Diese Venusschleifen in ein Diagramm aufgetragen ergeben die sog. Venusschleifen, die sich genau wie ein Pentagramm anordnen. Rosengewächse tragen also die Signatur der Venus in sich! Die Naturheilkunde macht sich das dienstbar zum Beispiel in Form eines Arzneimittels bei Herzneurosen (die oft durch Abbruch von persönlichen Beziehungen aller Art ausgelöst werden) mit den homöopathischen Bestandteilen Gold (Aurum metallicum präparatum, steht für die Sonne, meine Identität), Damaszener-Rose (Rosa damascena) sowie dem Lavendel (Lavandula officinalis, zur Entspannung und Beruhigung). Diese Aurum-Lavandula-Creme kann täglich im Herzbereich über mehrere Wochen aufgetragen werden… Es ist eine angenehme Komposition, die wunderbar hilft…

Neubeginn im Widder-Monat 1 Opuntia ficus-indica

Zum Mars und zum Widder-Prinzip gehören Mineralien und Edelsteine, die unter großer Hitze entstanden sind, ferner vulkanische Gesteine, Eisenhaltiges und oft Steine mit roter Farbe. Das Metall des Mars ist das Eisen (Ferrum metallicum), aus dem Waffen und Werkzeuge geschmiedet werden. Im menschlichen Körper beherrscht Mars die roten Blutkörperchen, die Muskeln, die Galle und die männlichen Geschlechtsorgane. Das Schüssler-Salz Ferrum phosphoricum dämpft übermäßige Entzündungen und die Giftpflanze Eisenhut (Aconitum napellus) nimmt (unbedingt homöopathisch verabreicht!) Panikattacken, Entzündungen, Fieber und plötzliche Schmerzen. Selbst mit Aconit-Schmerzöl kann man schmerzende Gelenke etc. einreiben und trägt so zur Linderung bei…

Wehrhafte Pflanzen mit Dornen, Stacheln und Brennhaaren wie zum Beispiel die Brennnessel (Urtica dioica), Disteln wie die Mariendistel (Carduus marianus) oder der Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica) gehören ebenso zu Mars wie viele Giftpflanzen (die allerdings auch zum Saturn, Uranus, Neptun und Pluto gehören) – daher sollten die oft rot blühenden Marspflanzen immer auch vorsichtig dosiert werden!

Pflanzen mit Bitterstoffen sind zudem oft marsianische Heilpflanzen, denn sie sind eine Wohltat für den Leber-Galle-Bereich. So kann ein Tee aus Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) – morgens heiß im Liegen im Bett getrunken – Schwangerschaftsübelkeit heilen oder auch für eine gute Verdauung sorgen. Ein typisches Marsgetränk ist auch der Kaffee (Coffea arabica) der Leber, Herz und Nieren anregt und den Eiweißstoffwechsel beschleunigt. Nicht jedem Organismus ist er zuträglich, so dass Suchtstrukturen unbedingt vermieden werden sollten. Besser wäre es, eine Grundsanierung der Leber vorzunehmen, um physiologisch einen klaren Kopf zu bekommen und sich so aktiv und ohne Doping dem Lebensfluss freudig hinzugeben.

Astromedizin im Fische-MonatEchinacea purpurea IMG_1055

Das Fische-Prinzip wird assoziiert mit den Füßen, der Aura des Menschen und dem Kronen-Chakra. Die Füße stellen die Verbindung zur Mutter Erde dar, die Aura oder das Kronenchakra kommuniziert mit dem geistigen Ursprung. Ferner wird das Lymphsystem den Fischen zugerechnet. Neptun ist in seiner körperlichen Entsprechung die höhere Oktave Jupiters, der mit der Leber zu tun hat. Die aufbauende Leber ist wiederum die Voraussetzung, dass der Stoffwechsel im Gehirn auf der Basis von z.B. Neurotransmittern gut funktioniert. Die Grundlage unseres geistigen Ursprungs wird so neptunisch auch durch die Funktion unseres Gehirns gespiegelt.

Krankheitsbilder einer neptunischen Dominanz sind so Fußerkrankungen, psychische Krankheiten, Süchte, Abwehrschwächen, Allergien, Übersensibilitäten, Fehlfunktionen des Lymphsystems, Erkältungen, Schwindel, Ohnmacht und Vergiftungen. Ein Übermaß an neptunischer Energie kann psychische Störungen hervorrufen, genauso wie ein Mangel an neptunischer Energie.

In der Natur schafft Neptun Großes wie die Ozeane. Neptun ist der Herrscher der großen Flüsse, Seen und Meere. Die Westküsten sind ihm zugeordnet, Atlantis und Kalifornien, vor allem Los Angeles (Traumfabrik Hollywood) ebenso Fischerdörfer der europäischen Westküste. Hawaii hat ebenso viel Neptunisches. Heilsame Orte sind daher, Meere, Seen, Teiche, Flüsse und andere Wasserläufe. Zugeordnete Tiere sind Würmer, Polypen, Molche, Fische, Wale, Delphine, Beuteltiere, Tauben, aber auch Einhörner und Fabeltiere. Auch Plankton, Algen und Seetang sind neptunische Organismen.

Als weitere neptunische Pflanzen werden häufig genannt: Sonnenhut (Echinacea), Weihrauch, Myrrhe, Kapuzinerkresse, Passionsblume, Vergissmeinnicht, Pilze, Algen, Weiden. Neptun schafft zudem berauschende Giftpflanzen wie Schlafmohn und Hanf, welche die Seele von ihrer irdischen Wirklichkeit ablenken und wir uns ohne eigenes Bemühen einer geistigen Illusion hingeben.

Heilpflanzen im Wassermann-MonatAmanita muscaria IMG_6268

Wassermann regiert in seiner körperlichen Entsprechung die Unterschenkel und die Wadenmuskulatur, ferner das Zentralnervensystem und die Blutzirkulation. Wassermännische oder uranische Krankheitsbilder können in diesem Sinne sein: Unfälle, Knochenbrüche, ein Umknicken im Knöchel, Unterschenkelkrämpfe, Krampfadern, Nervosität und überhaupt alle Nervenerkrankungen. Uranus hat erfahrungsgemäß auch zu tun mit plötzlichen Vorgängen wie z.B. Schlaganfällen, Infarkten, Unfällen, bizarren Leiden mit sich fortwährend ändernden Symptomen sowie mit Rhythmusstörungen. Er kann ferner Spasmen und motorischen Unruhe verursachen. Schlafstörungen (Uranus im absteigenden Teil des Horoskops) oder Morgenmüdigkeit (Uranus in der aufsteigenden Hälfte) gehören oft zur Agenda. Menschen mit schwierigen Aspekten zwischen Uranus und Merkur können die ihnen zufallenden Wahrheiten nicht recht in ihr logisches Denken eingliedern. Dies kann zu Geistesabwesenheit führen. In schweren Fällen könnte hier auch die Epilepsie genannt werden.

Heilmittel für Nervenleiden sind in der homöopathischen Entsprechung neben dem saturnischen Basismittel Blei vor allem das Zink. Beispielsweise beruhigt potenziertes Zink (Zincum valerianicum D12) den Zappelphilip. Ist er auch noch aggressiv (Pluto), dann würde beispielsweise der Stechapfel (Stramonium D12) gut helfen. Tics und Nervenzuckungen lassen sich gut mit dem Fliegenpilz behandeln (Agaricus muscarius D30).

In der Tierwelt werden Quallen, Zitteraal, Zugvögel, Wale, Delphine, Leguane und Warane dem Uranus zugerechnet, ferner auch mythologische Wesen wie Drachen und andere Fabelwesen in dieser Art. Vielleicht lernen wir, unsere Drachen zu zähmen und sie uns zum Flugobjekt zu machen, um der Welt die Botschaft von Frieden und Miteinander zu bringen. In der Faschingszeit des Februars können wir diese Energien gut ausleben und uns am Leben erfreuen. Viel Freude dabei 🙂

Astromedizin und Pflanzen des Steinbock-MonatsSymphytum officinale 027

Die Orte Saturns sind oft finstere Orte und Gräber. Auch sind das Orte, an denen ein Überleben nur schwer möglich ist, wie beispielsweise wie die Antarktis, Wüsten, Moore, Gletscher, Bergwerke, Schluchten und Höhlen. Letztlich sind das also oft unzugängliche, einsame, kalte Orte. Solche Gelände können aber auch wunderbare Kraftquellen sein, aus denen saturnare Typen viel Energie schöpfen können, denn alles ist eine Frage der Sichtweise…

Auch die „Langweile“ der Zeit zwischen Weihnachten und dem beginnenden Neuen Jahr mit wenigen äußeren Reizen, Kälte, Regen oder Schnee ist äußerst saturnar. Hier kommt es darauf an, im Außen loszulassen und die inneren, wärmenden Lichter in uns zu entdecken. Dann und nur dann kann diese Zeit sehr bereichernd sein. Die inneren Schätze, Kristalle und Edelsteine in Form von Ideen und Weisheiten können wachgeküsst werden und finden in Folge langsam wieder ihren Weg nach außen, so wie auch die Tage wieder länger werden.

Die Mineralienwelt als solche ist sehr saturnal. Das zugeordnete Metall Plumbum (Blei) lässt alles Lebendige ersterben. Eine Bleivergiftung führt zu Depressionen, Sterilität, Chromosomenschäden, Sklerose, Demenz und Nervendegenerationen. Umgekehrt kann allerdings Blei in homöopathischer Dosierung Alterserscheinungen oder geistige Abgestumpftheit lindern und eine wesentlich jüngere Erscheinung herausfordern. Homöopathisch kann ferner Silicea (Kieselsäure) dem neurasthenischen Typ helfen, der sich ansonsten im Verlauf des Lebens sonst oft sehr saturnal starr oder stur entwickelt; der Quarz (Bergkristall) dient zur Einschmelzung entzündlicher Prozesse und ist ferner interessant bei neuralgischen Schmerzen und Orientierungsproblemen. Wir werden wieder „lichtvoll“.

Besonders langlebige Pflanzen mit starker Wurzelbetonung werden als saturnal bezeichnet. Der Beinwell (Symphytum officinale) ist beispielsweise eine traditionelle Saturn-Pflanze, die auch im tiefen Winter als Essenz Knochenschmerzen lindert. Auch die Klette (Arctium lappa) oder der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) können Saturn zugeordnet werden. Bäume wie Thuja (Thuja occidentalis), Tanne (Abies alba) oder auch Zypresse (Cyprus cupressiformis) werden zum Saturn gerechnet. Interessanterweise auch die Stechpalme (Ilex aquifolium), die ihren schönsten Fruchtschmuck zu Weihnachten trägt. In der Bachblüten-Therapie steht Ilex für Liebe und Hingabefähigkeit, die klare Kälte des Winters in inneres Glück zu verwandeln. So ist die Stechpalme auf vielen Weihnachtskarten zu finden passend zur Saturnzeit!

Das Absterben der Pflanzen im Herbst und die Zusammenziehung der Lebenskräfte im Samen sind ein typisch saturnischer Prozess. Langsames Wachstum, ledrige Blätter und Nadeln – die die Winterkälte vertragen – sind ebenso saturnal wie auch die Früchte des Wacholders (Juniperus communis), die zwei Jahre brauchen, um zu reifen. Diese Erfahrung und Reife strahlt also Saturn aus; lassen wir uns von seinen Vasallen wie dem Wacholder auf diese Spur führen!

 

Die Waage bringt in BallanceSolidago virgaurea IMG_8003

Die Waage entspricht im Körper dem Nieren-Blasensystem, dem Becken und den Harnleitern. Manchmal wird auch die Bauchspeicheldrüse dazu gerechnet. Ist unsere Waage-Energie nicht in der Balance, sind Krankheitssymptome in erster Linie Nierenerkrankungen, Blasenentzündungen, Allergien und Hautprobleme. Partnerschaftskonflikte belasten zudem häufig energetisch und physisch das Nieren-Blasen-System und den unteren Rücken. Ggf. muss einerseits mit mehr Hingabe (Venus, Isis) oder auch Kommunikation (Merkur) gearbeitet werden, andererseits vielleicht auch mehr mit Stärke und Entscheidungskraft (Mars).

Zur Waage gehört das Venusmetall Cuprum metallicum präparatum. Es bringt Harmonie und inneren Ausgleich. Dieses Metall in homöopathischer Dosis (z.B. in D6) ist oft ein guter Ansatz, mehr Durchwärmung, Integrität und innere Harmonie zu erlangen, insbesondere wenn diese durch äußere traumatische Ereignisse wie zum Beispiel dem Verlust von geliebten Menschen beeinträchtigt wurde.

Typische Waage-Heilpflanzen sind Pflanzen, die auf das Nieren-Blasen-System ausgleichend wirken wie Wacholder, Bärentraube, Heidelbeeren etc., ferner Pflanzen, die Harmonie ausstrahlen, wie die weiße Lilie (die Maria-Pflanze), Magnolien, Iris, Rosen und andere Zierpflanzen.Bei ständigen Blasenentzündungen kann auch in homöopathischer Dosis (z.B. in D6) wechselweise morgens mit Goldrute (Solidago) und abends Berberitze (Berberis) über mehrere Wochen oft sehr erfolgreich gearbeitet werden.

Dem Jungfrau-Monat zugeordnet ist der Heiler Cheiron

Centaurium erythraea IMG_7661Die dem Cheiron zugeordnete Physiologie sind die Schleimhäute, besonders die des Magen-Darm-Traktes im Dünn- und Dickdarm. Der Pankreas könnte noch zum Jungfrau- und Cheiron-Prinzip gerechnet werden. Die Haupterkrankung ist hier der Diabetes, der in erster Linie mit falscher, zu nährstoff- oder zu zuckerreicher Ernährung, häufig auf der Basis von raffinierten Weißmehlprodukten einhergeht. Das Jungfrau-Prinzip wird ebenso mit den Schleimhäuten Dünn- und Dickdarm assoziiert.

Gesunde, ganzheitliche, im richtigen Rhythmus eingenommene vegane oder vegetarische Ernährung bekommt dem Menschen am besten. Die gute Jungfrau isst gesundheitsbewusst im richtigen Maße. Sie kann auch mal fasten und Maß halten. Dadurch steigert sie ihre Lebenskräfte, die dann einer großen Schaffenskraft dienen können. Mein Kochbuch-Tipp: Brendan Brazier: Vegan in Topform, 2014 neu erschienen (wir haben es bei Interesse auch vorrätig und können das Buch versenden).

Nutz- und Haustiere gehören zum Cheiron- und Jungfrau-Prinzip, viele Heilpflanzen wie Lavendel, Baldrian, Tausendgüldenkraut und viele mehr ebenso, die die Verdauung und den Darm unterstützen oder eine rhythmische Entspannung bringen. Potenziertes Antimonium crudum kann dem Cheiron-Prinzip zugeordnet werden. Dieses Fast-Metall strukturiert die Verdauungsorgane und wandelt Menschen hin zum Ausgleich. Alles, was im Übermaß da ist, wird zurückgestutzt, um diese Energie frei zu setzen und heilsam dem ganzen Organismus dienen zu können. Es ist beispielsweise in der Birkenkohle comp. enthalten, die nach Magen-Darmkoliken genommen werden kann.

Heilsame Orte sind homöopathisch-biologisch geführte Bauernhöfe (Demeter), Streuobstwiesen und andere landwirtschaftlich extensiv genutzte Flächen. Auch die Wälder mit ihren Tieren gehören dazu. Viel Freude und schöne Erlebnisse beim Aufenthalt in der Natur 🙂

 

 

Der Löwe-Monat ist der Sonne gewidmet23 Olive Olea europaa IMG_4974

Heilsame Orte mit guter Sonnenenergie sind helle, sonnige Gegenden wie zum Beispiel Weinanbaugebiete. Orte der Sonnenverehrung wie Stonehenge, Hünengräber und Paläste symbolisieren die machtvolle Aura der Sonne als Grundlage jeglichen Lebens.

Das Sonnenmetall ist das Aurum metallicum, das Gold. Früher war das Gold Tribut an die Sonnengötter – heute ist es Ausdruck von weltlichem Besitz. Die homöopathische Potenz ab D12 aufwärts ist eines der besten Mittel bei Depressionen. Aurum stabilisiert, weckt neue Kreativität und Freude.

Ein rhythmischer Aufbau der Pflanzen und eine großzügige Samenbildung, oft mit fettigem Ölanteil, ätherischen Ölen oder Bitterstoffen – findet man diese an Standorten, die trocken und warm sind. Sonnenpflanzen sind beispielsweise Johanniskraut (Hypericum perforatum), Thymian (Thymus vulgaris), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Olivenbäume (Oliva europaea) und Wein (Vitis vinifera); sie gedeihen gut in voller Sonne und lieben Licht und Wärme. Alle diese Pflanzen tun den Nerven und dem Herzen gut. Pflanzen der Sonne haben aufrechte, majestätische und harmonische Gestalt. Zwar haben sie meist einen bitteren und feurig aromatischen Geschmack, aber alle diese Wohltäter-Pflanzen sind in der Regel ungiftig – vorausgesetzt ist ein maßvoller Genuss…

Heilpflanzen im Krebs-MonatMuscheln klein

Heilsame Orte des Mondes sind Orte mit starkem Wasserbezug. Quellen, Seen und Teiche sind Kultorte des Mondes. Hier finden wir innere Einkehr und emotionale Kraft. Ferner findet im alten Höhlenkult die Erdenmutter-Verehrung ihren Ausdruck. Eine Schwitzhütte zur Sommersonnenwende kann eine wundervolle Erfahrung sein!

Mineralien sind im oder aus dem Wasser entstanden. Stellvertretend dafür stehen Muscheln, Korallen und Perlen, die quasi aus dem Kalk der Weltmeere geschaffen wurden. Calcium carbonicum, die potenzierte Austernschale, hat in der Homöopathie eine große Bedeutung bei rachitischen Erkrankungen und Aufbaustörungen. Die frühe Kinderzeit spiegelt das Mondenhafte wieder. Austern leben zudem im Bereich von Ebbe und Flut, die durch den Mond hervorgebracht werden.

Das Metall Argentum metallicum (Silber) ist ein Heilmittel für das Unbewusste und fördert den Zugang zum eigenen Wesenskern. Argentum koordiniert Wachstumsprozesse im physischen Leib, insbesondere beim Kleinkind. In höherer Potenz kann es seelische Missempfindungen insbesondere beim Erwachsenen korrigieren und ihn wieder mehr zu sich selbst zu führen.

Typische vom Mond beeinflusste Erkrankungen betreffen Drüsen oder Organe wie die Brustdrüsen, die Fortpflanzungsorgane, die Keimdrüsen, besonders auch das rechte Gehirn, das limbische System sowie die linken Körperhälfte (die weiblichen Aspekte). Das Sternzeichen Krebs ist dem Brustbereich zugeordnet. Weil Wachstums- und Regenerationsprozesse, die von Mondenrhythmen gesteuert werden, an der Außen-Innen-Grenze stattfinden, sind auch Haut und Schleimhäute bei ungeklärten Emotionen oft mitbetroffen: Bei Neurodermitis beispielsweise müssen die Mondenrhythmen harmonisiert werden. Eine Hautzelle lebt eine Mondphase (= 28 Tage), bevor sie abgestoßen wird und unterliegt somit den Gesetzen des Mondes. Bei pathologischen Hautveränderungen wie Psoriasis findet dieser Zyklus in der Regel in wenigen Tagen statt. Die Entwicklung von innerer Ruhe, Urvertrauen und innerer Kraft sind somit die Voraussetzungen, physisch mit den Haut- und Schleimhäuten sowie metaphysisch seelisch-geistig geerdet und entspannt mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

Zum Mond gehören Wasserpflanzen oder feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Orchideen, Lilien, Seerosen, Mädesüß (Filipendula ulmaria) oder als Baum auch die mondhaften Birken (Betula pendula). Mädesüßwurzelextrakt hilft z.B. äußerlich wunderbar bei Hautentzündungen oder die Birkenrinde aufbereitet auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis.

Heilpflanzen im Fische-Monat12 Papaver somniferum IMG_1060

Das Fische-Prinzip wird assoziiert mit den Füßen der Aura des Menschen und dem Kronen-Chakra. Die Füße stellen die Verbindung zur Mutter Erde dar, die Aura oder das Kronenchakra kommuniziert mit dem geistigen Ursprung. Ferner wird das Lymphsystem den Fischen zugerechnet. Neptun ist in seiner körperlichen Entsprechung die höhere Oktave Jupiters, der mit der Leber zu tun hat. Organe des Zentralnervensystems (Balken, Ventrikel, Hirnhaut) sowie die Myelinscheiden der Nervenfasern können so zu seinem Prinzip gehören.

Krankheitsbilder einer neptunischen Dominanz sind Fußerkrankungen, psychische Krankheiten, Süchte, Abwehrschwächen, Allergien, Übersensibilitäten, Fehlfunktionen des Lymphsystems, Erkältungen, Schwindel, Ohnmacht und Vergiftungen. Ein Übermaß an neptunischer Energie kann psychische Störungen hervorrufen, genauso wie ein Mangel an neptunischer Energie.

In der Natur schafft Neptun Großes wie die Ozeane. Neptun ist der Herrscher der großen Flüsse, Seen und Meere. Die Westküsten sind ihm zugeordnet, Atlantis und Kalifornien, vor allem Los Angeles (Traumfabrik Hollywood) ebenso Fischerdörfer der europäischen Westküste. Hawaii hat ebenso viel Neptunisches. Heilsame Orte sind, Meere, Seen, Teiche, Flüsse und andere Wasserläufe. Zugeordnete Tiere sind Würmer, Polypen, Molche, Beuteltiere, Fische, Einhorn, Fabeltiere und Tauben, ferner Wale und Delphine. Auch Plankton, Algen und Seetang sind neptunische Organismen.

Als neptunische Pflanzen werden häufig genannt: Sonnenhut (Echinacea), Weihrauch, Myrrhe, Kapuzinerkresse, Passionsblume, Vergissmeinnicht, Pilze, Algen, Weiden. Neptun schafft zudem berauschende Giftpflanzen wie Schlafmohn und Hanf, welche die Seele von ihrer irdischen Wirklichkeit ablenken, so dass wir uns ohne eigenes Bemühen einer geistigen Illusion hingeben.

Heilpflanzen im Wassermann-MonatAmanita muscaria IMG_6268

Wassermann regiert in seiner körperlichen Entsprechung die Unterschenkel und die Wadenmuskulatur, ferner das Zentralnervensystem und die Blutzirkulation. Wassermännische oder uranische Krankheitsbilder können in diesem Sinne sein: Unfälle, Knochenbrüche, ein Umknicken im Knöchel, Unterschenkelkrämpfe, Krampfadern, Nervosität und überhaupt alle Nervenerkrankungen. Uranus hat erfahrungsgemäß auch zu tun mit plötzlichen Vorgängen wie z.B. Schlaganfällen, Infarkten, Unfällen, bizarren Leiden mit sich fortwährend ändernden Symptomen sowie mit Rhythmusstörungen. Er kann ferner Spasmen und motorischen Unruhe verursachen. Schlafstörungen (Uranus im absteigenden Teil des Horoskops) oder Morgenmüdigkeit (Uranus in der aufsteigenden Hälfte) gehören oft zur Agenda. Menschen mit schwierigen Aspekten zwischen Uranus und Merkur können die ihnen zufallenden Wahrheiten nicht recht in ihr logisches Denken eingliedern. Dies kann zu Geistesabwesenheit führen. In schweren Fällen könnte hier auch die Epilepsie genannt werden.

Heilmittel für Nervenleiden sind in der homöopathischen Entsprechung neben dem saturnischen Basismittel Blei vor allem das Zink, aber auch Platin, Cadmium und Chrom. Beispielsweise beruhigt potenziertes Zink (Zincum valerianicum D12) den Zappelphilip. Ist er auch noch aggressiv, dann würde beispielsweise der Stechapfel (Stramonium D12) gut helfen. Tics und Nervenzuckungen lassen sich gut mit dem Fliegenpilz behandeln (Agaricus muscarius D30).

In der Tierwelt werden Quallen, Zitteraal, Zugvögel, Wale, Delphine, Leguane und Warane dem Uranus zugerechnet, ferner auch mythologische Wesen wie Drachen und andere Fabelwesen in dieser Art.